DatenFLUT Leseprobe
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Vorwort
Seit der 1. Auflage 1997 ist die Flut der Daten nur noch weiter angestiegen.
Die von mir damals formulierten Aussagen zu den Antrieben und Merkmalen der Datenflut sind heute aktueller denn je.
Eine Änderung des Textes habe ich deshalb nicht vorgenommen, mit
Ausnahme neuer Rechtschreibung und dem Einfügen von Verlinkungen.
Dieter Joensson im Januar 2017
Vorwort zur 1. Auflage
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie eigentlich so neugierig sind?
Vielleicht antworten auch Sie darauf: Weil ich möglichst "alles" wissen möchte.
Warum aber möchten Sie alles wissen? Manchmal erfahren Sie ja auch Neuigkeiten, die Sie lieber nicht gewusst hätten.
Wenn Sie darüber nachdenken, werden Sie feststellen, dass sich hinter Ihrer Neugier ein gewisser Zwang verbirgt.
Woher dieser Zwang kommt, könnten Sie in diesem Buch erfahren (in Kurzform auch im
Extrakt am Ende des Buches).
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Im Vergleich zur tierischen Intelligenz hat die menschliche Intelligenz
bekanntermaßen einen beachtlichen Entwicklungsstand erreicht.
Als wäre das noch nicht genug, versuchen wir auch noch unablässig,
unsere Intelligenz (insbesondere unsere Gruppenintelligenz) mit
technischen Hilfsmitteln immer weiter zu steigern. In welcher Breite
und Intensität wir den Ausbau dieser Hilfsmittel weltweit forcieren,
wird im Kapitel 1 des vorliegenden Buches skizziert.
Auf den ersten Blick betrachtet ist die Entwicklung der modernen
Informatik nichts anderes als eine technisch-wirtschaftliche
Angelegenheit.
Tatsächlich aber wird die gesamte Informatik als menschliche
"Intelligenz-Verstärkertechnik" in ihrer Entwicklung im Kern
biophysikalisch vorangetrieben. Übrigens durch den gleichen Zwang
bedingt, der jedes einzelne Tier und jeden Menschen zur permanenten
Neugier anhält.
Dies aufzuklären war mein Anliegen. Dabei handelt das ganze Buch
letztlich nur von Informationen - den Grundbausteinen jeglicher
Intelligenz.
Welche Vielfalt an Problemen der scheinbar harmlose Begriff
"Information" enthält, hätte ich allerdings ohne Einsichtnahme in die
zitierten Schriften von Horst Völz, Nikolaj Petrowitsch, Heinz
Liebscher, Michael Wolkenstein, Amitai Etzioni, Norbert Wiener und
vielen anderen nicht einmal geahnt.
All diesen Autoren habe ich zu danken.
Dieter Joensson ( gesprochen: jónson )
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